Was fühle ich jetzt gerade? Frage ich.
Also nicht logisch, sondern emotional,
sehr lange war mir das nicht gebräuchlich
die Ehrlichkeit darin darf umfassend sein
sie betrifft ja mich, ohne Vorbehalt.
Wann kommt es vor, daß ich überhaupt die Frage stelle?
Ich neige dazu erst logisch die Gelegenheit zu beleuchten,
merke dennoch, daß das oft ohne Emotionen erfolgt,
obwohl sie da scharren, wie die Katze an der Türe, die rein will.
Also lasse ich sie rein und die Emotionen nehmen Raum ein.
Wer zuhört, weiß mehr, wer offen bleibt nimmt auch Dinge an,
ich wertschätze und respektiere meine Gefühle und merke:
da kann ich etwas tun, da verändert sich ja was, ich bleibe neugierig.
Ich stelle fest; da ist ein Kipppunkt. Ist er erreicht, kann ich entscheiden:
ob ich in die alten Muster falle, oder aber in die Veränderung gehe.
die alten Muster bieten Sicherheit, oft aber keinen nachhaltigen Frieden
bei der Veränderung betrete ich Neuland, das Möglichkeiten auftun.
Heute ist ein neuer Tag und
jede Gelegenheit wird genutzt.
Um am Kipppunkt jene unumkehrbare
sich selbst verstärkende Veränderung
herbei zu führen. Und ich bin gespannt
ohne angespannt sein zu müssen.