Daniel B. – Weltenherz

Vom Weltschmerz aus Versuchen,
Vom Weltbild: Dem Verfluchen
Verflüssigt, vermoust und versüchtigt:
Ans Herz gefasst.
Von fern@sehen, Computerwolken
Und nach Nachrichten richten erfasst:
Vom Zerrspiegel in Unrast
Das Herz es flimmert
Zwischen Supermarkt der Möglichkeiten
Und Unbehagen an der Wirklichkeit
Zweifelt meine Wesenheit:
Verwirrt, vereinzelt und doch gespiegelt
In Millionen von offenen Herzen
Sie kann nicht mehr ironisieren,
nicht zynisch sein und kritisieren,
sich nicht mehr verbiegen, nicht mehr bestehen,
sie will dem Druck der Zeit erliegen.
Sie muss zur Quelle
am Lebensweg vorbei
Sie muss den steilen Weg erwählen,
dem ganzen dienen,
den Rachen aushungern, den Drachen besiegen
das Zweiflerherz zerreißen, das alte Haus zerbrechen,
dem Weltenherz nach über tausend Stufen dunkel gezogen von einem hellichten Rufen

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