Juliano M. Gerber – Das Neue vs. das Beste

Ich kann Dich schlechterdings bitten mir zu glauben
denn die Freiheitsrede ist in ihrer Unverbindlichkeit verbindlich.
Die Worte werden die Absonderlichkeiten erbringen, zu denen ich mich
bekenne, benannt sind also die  Wege – ich folge Schritten, keinem Gerede.
Damit bewiesen bleibt, daß die Regeln leben –
folglich das Neue  aufs Geratewohl eben.

Ergriffen war ich schon, geehrt und stolz nur fahrig erschloß sich mir eines:
im Prinzip ist jede Annäherung Abkehr – mithin ist alles geklärt.

Das Bewußtsein darüber läßt Münzenwurf erregender, höher drehen. Am Handrücken liegt sie an,
Blick gebahnt, ich tue auf, Vogelschwingen oder Zahl. Hernach weiß ich schwarz oder weiß,
zur Sicherheit auch dreimal.

Prognosen, Eifersucht, das heute Vergangene und das Hier.
Das schmale Gespür wiegt das große Ganze wieder auf.

One thought on “Juliano M. Gerber – Das Neue vs. das Beste

  1. deine Texte sind wahrlich Nahrung an der sich der Kopf einige Stunden, Tage, Wochen, Monate, Jahre vergnügen kann.
    In der Intonation des Momentes liegt die Fülle der subjektiven Interpretationsmöglichkeiten des Augenblickes…

    Wunderherrlich!!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.