Antonia Küchlin – Neuer Funkentanz

Die Distanz offenbart schmerzlich die in mir wohnende Nähe

Bitterkeit und Knirschen trägt die Stimme – dazwischen warten Hoffnungsfunken zum lodernden Feuer zu entfachen

Schlaflosigkeit in ihrer anmutigsten Form – Verschiebung – verharrt stillgeschwiegen
Getragen von müßiger Langeweile
In ihr
kein Warten
keine Ungeduld
reines langes Weilen

Zustandsbeschreibung treiben an der Oberfläche – was soll ich schon sagen?

Zu verstehen bleibt wie immer das zwischen den Zeilen zu lesende.

DAS ZWISCHEN DEN ZEILEN ZU LESENDE

Da liegt so viel und doch nichts

In Unbekannt sehe ich Bekannt bis Unbekannt zu Vertraut wird
Und in neuem Unbekannt erkenne ich Vertraut

Durch den Mantel der Irritation
Durch den Schleier des schweifenden Blicks

Da liegt so viel und doch nichts hinter den Dachgiebeln der kleinen Tempel

Und ein Gesicht blitzt in mir –
in lauter Fremden
in lauter Fremde

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