Daniel Baz – Wegmarke, Denkzettel

Wah Janti
Kar Janti
Djage dute Pathi
Adike it wah
Brahma de treshe Guru
Ite Wahe Guru
Wunderbares höchstes Selbst,
Meister und Spiegel des Universums
dich rufe ich an, dir lege ich die Klagen meines
abgetrennten, niedergeschlagenen
und sorgenübermannten Iches dar
Gib mir deine Hand in diesen Zeiten des Wandels:
Lass mich die Hammerschläge,
Informations- und Deformationswellen
der Maschine mit apathia wahrnehmen
Wie das Kommen und Gehen von Wolken am Horizont
Und lass mich nicht zu viel in deinen Wolken schwimmen
sondern höchstens Bilder meiner eigenen Intuition
aus ihnen formen und ihre Sphäre nutzen
um wolkigem Geist Blitze und Heimleuchten zu bescheren
Großes Geheimnis:
Lass mich mein Ich vergessen im heiligen Dienst an der Mitwelt
Lass mich ehrlich und gerecht bleiben wo Tradition, Maschine und Ich anderes gebieten
Lass mich geben wo andere fordern
Lass mich lobpreisen die Schönheit und die Natur deiner Geschöpfe
in den höchsten Sinn singen
Und lass mich in Zeiten der Verdunkelung erinnert sein
In Augen, Begebenheiten und Lichtblicken
an die Verbundenheit aller Wesen, Zeiten und Zustände
Lass mich in deinem Fluss mutig treiben
in deiner Gerechtigkeit wandeln und walten,
in deinen Seen ruhen und in deiner Stille Grundton
der sich wandelnden Melodien im uralten Rhythmus des Lebens sein
Lass mich zurückkehren und zur Seele, dem Umfassen deiner Größe werden…
Wenn die Zeit gekommen ist.
Wah Janti
Kar Janti
Djage dute Pathi
Adike it wah
Brahma de treshe Guru
Ite Wahe Guru
Anm. Die erste Strophe ist das 2. Mantra des Kundalinijogasadhnas für das Wassermannzeitalter, die ersten 2 Zeilen der 2. Strophe sind die Übersetzung der ersten 3 Zeilen des Mantras

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