Juliano Gerber – Unmöglich

Unverwundbar läuft umher

unter Hagel zerstörerischer

Stürme schildlos aus naiver Stärke

leichter Anstieg schon überwunden.

 

Im Gelage protzt er die neue Kerbe.

Nie gezweifelt, immer entronnen

Vorleistung für alles Kommende,

Gabe einer immerwährenden Sonne.

 

Im Zeichen vitaler Seilschaften

liegt das Lose leichter auf dem Kissen

In notorischer Blütenzier gesengte Grenzen,

Feuersbrunst versprochen.

 

Ringen nach Bedeutung, nach Gelebtem,

aufgemerkt, daß die Tage in der Nacht sich doch wenden.

Es ist der Hunger, der Nimmersatt –

Das Aufheben eines Fragmentes auf dem Weg gelegen,

dabei der Bereitschaft an sich Raum geebnet.

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