Alexander Renz – Frühling

 

 

Der Frühling legt den rauen Strick
hinterrücks um meinen Hals.
In den Wunden brennt das Salz,
der Knoten drückt in mein Genick.
Selbst die Dornensträucher welken nun.
Zu purem Gift ist dein Lebenssaft geronnen,
doch den Gefallen werd‘ ich dir nicht tun.
Frühling, fick dich hart!
Du wirst mich nie bekommen!

 

 

 

 

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