Juliano Gerber – Linienfluß

Wie ich mich ertappe, ich folge Deinem Strich

erahne dabei schweigend wohin Dein Ausdruck dringt

 

Der undefinierbare Inspirationsfluß,

der gezogen, gebogen das Bild der Welt mimt

 

Die Farbe bricht Akzente, die wir brauchen,

erlauben schon fast Einsicht

 

Sie ist es Wert; die Frage nach Zorn

Nach dem Umkehrschluß und Anmut vor dem Fall

 

Es sei gesagt, daß das Schöne milde Zartheit verspricht,

es kann es halten indem es uns Stille mitgibt

 

Der edle Schöngeist, der nächstens Werke morgentlicht,

fordert die Idee im Keim, zu sein, als das, was wird

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