Simon Felix Geiger – Flummen Flimmern

Im Takt
meiner Gedanken
Stehe ich wankend
Von glitzernden Sternen
Mit Licht überdacht
Über den Straßen meiner Stadt

Ich rauche
Den letzten Zug meiner Kippe
Und schnippe sie schwankend
In die düstere Flut
Der anbrechenden
Nacht

Das Flimmern der Flumme
Versprüht Flackernde Funken
Beim Flug in die leuchtende Glut
Der schweigenden Stadt
Im Abendgewand

Meine
Lippen formen Wörter
Und wippen zu Bildern
Die mich bebend durchfluten
Und zum Mitschwingen
Bringen

Blick voran schweifend
Seh ich Zug um Zug streifend
Am Stadtrand
Blinkende Punkte
Hand in Hand
Durch ein Meer
Aus tänzelnden Lichtern
Taumeln

Sie wirbeln
Für einen Augenblick nur
In den pulsierenden Adern
Im flimmernden Schimmer
Von stur stierenden Quadern
Der Stadtmitte mit

Bis sie in der flackernden Flut
Aus Bildern und Lichtern
Mit Häuserfassaden
Verschwimmen
Und wie Abendballaden Von Dichtern
Im Hall der Nachtigall
Sprachlos
Verklingen

Noch
Ein allerletztes mal
Lodert die glühende
Dabei Funken versprühende
Kippe im freien Fall
Auf

Bis auch sie
Den Boden berührend
Mit Licht überdacht
Im glimmernden Schimmer
Der düsteren Nacht
Für immer

erlischt

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