Torsten Römhild – Butterbrot mit ohne Butter

Heute morgen ist alles anders
heute bin ich wirklich frei
in meinem Leben
ist mir alles einerlei

Der Kaffee schmeckt nach trübem Wasser
das Brot liegt schwer im Magen
ach wäre ich ein Frauenhasser
dann würde mich nichts plagen

Ich kann keine Verse schreiben
etwas in mir verstummt
will unter meiner Decke bleiben
Sie ruft nach mir und summt:

Weißt du noch als sie
bedeckt von mir bei dir
Dein Leben wie noch nie
beglückte, und sie schrie?

Wie Eure Augen sich bestrahlten
das Seelendunkel verschlossen
Euer Zusammenhalten
wie Deine Tränen flossen?

Oft schrie ihr Atem vor Seelenpein
von zweien bedrückt und doch allein
und trotzdem war sie nah
war bei Dir, war da!

Ich wollte immer mehr von ihr
hörte nicht ihr bedrücktes Herz
und schickte sie dann fort von mir
und das bedeutet tiefer Schmerz

Ist sie frei von meinem Sehnen?
Ich weiß es wirklich nicht
doch unsere Liebesbänder dehnen
sich unendlich lange nicht

Wo Liebe ist, engende Bänder fehlen
sprach meine Decke sanft zu mir
in freiem Sein, kann jeder wählen
Die Liebe braucht das ich und wir

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