Alexander Renz – Irgendwo dazwischen

Zwischen hassen und lassen,

zwischen Schein und Sein,
zwischen Hippies verachten
und Kleinbürgertum fürchten.

Irgendwo dazwischen
zeigt ein kleiner Kerl
aus seinem Kinderwagen
auf die Straßenbahn
und weiß nichts von alledem.

Irgendwo dazwischen
kämpfen Menschen um das nackte Überleben.

Irgendwo dazwischen,
flüchte ich mich
in harte Worte,
laute Musik,
Alkohol und Sex
und hoffe auf etwas,
das ich nicht kenne.

Irgendwo dazwischen.

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