Jan Deichner – Heimat

HEIMAT…ist

ohne groß geboren zu sein

die fruchtblase platzt selbstlos

und in dem saft schwimm ich

nach heim, auch wenn es deiner sein mag.

 

egal und lustlos angekommen suche ich

nun diesen platz, der nur mir gehört,

nur mir gehören kann und dann störst du dann

wenn du rumstehst und so tust als wärst du ein schrank.

 

kerzenlicht und neonlicht. der mond lacht, die sonne weint. also schau ich hinaus in dieser

nacht und sehe alle nächte und steh auf am nächsten morgen und sehe alle tage.

und dann nehm ich zum ersten mal das fernglas ab.

 

Heimat ist die kraft im schlamm, im wissen einer wiese.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.