Lebendige Literatur Ist es nicht schön, Menschen zu kennen und zu erleben, wie bei ihnen Literatur lebendig erscheint!? Wie sie überall herumkriecht, einem an den Beinen entlang weht, von Tischen […]
Author: Juliano
Gerhard Reule – Warum ich an ein Leben nach dem Tod glaube.
Meine Katze Leonie ist tot. Ihr Niedergang dauerte lang, wie das bei einem zuckerkranken Tier halt der Fall sein kann. In stillen Augenblicken, von denen es sehr viele gab, pflegte […]
Lin – Ohne Hast
Aus dem Schaum der Zeit steigt Einsicht gehen ohne hinzuschauen langsam wächst die Kaktusblüte wider Willen staunt mein Schmerz Zimmerlaut verwegen suchend brüllt die Nachsicht unentwegt zuckersüß alles verfluchend hält […]
Ingo Heckwolf – Das Universum
Der Vorhersehung vertrauen. Setzt auf Glauben. Setzt auf Staunen. Die Zusammenhänge suchen. Das Universum selbst zusammenbauen. Was ist weil, weshalb, woher, warum genau, ist doch nicht schwer! Es hat noch […]
Lin – Strahlende Reste
Müdes Herzbluten im Sonntagsgram an der Sonnenseite gelegenes Austurnen der Restkraft im Windschatten verdrängt liegt quer über dem Weg die Angst vor den Untiefen der Trivialität der maßlosen Verlogenheit des […]
Juliano Gerber – Luftlinie
Als ich sie vermißt habe stieß ich Gedanken in die Schwerlosigkeit der sich verlierenden Weite des Raumes aus. Die Sonne schwingt ihre Arme auf Von kristallenem Schein durchzogen durchdringt sie […]
Johannes Wickert – ohne Titel, mit Stimmung
Oder abstrakt: Inain Völlige Lossagung, Von den Worten der Macht, Genügsam treibend, Durch Tag und Nacht, Starke Empfindung, Weint oder lacht, Auch zugleich, Und weich zum Selbst. Befreit von den […]
Programm – 9. November
Es lasen: i.Abw. Johannes Wickert: ohne Titel – mit Stimmung: Abstrakt und Düster Alexander Renz: R.I.P. Ergeben alt Ingo Heckwolf: Moment Das Universum Langzeit Tourist Unzufriedenheit Menschenmasse Blutendes Haar Gerhard […]
Ingo Heckwolf – Weit weg
Schaffst du es noch, zwei Stunden lang an einem Ort zu sitzen? Dabei nicht ständig deine Ohren zu spitzen. Den Lauf der Sonne zu betrachten. Dabei mal nicht auf andere […]
Gerhard Reule – Hieronymus liegt im Sterben (Hieronymus im Delirium)
In dieser klirrend kalten Nacht, in dieser Nacht der blitzenden Himmelsfeuer und krachenden Donner, der berstenden Mauern und des Geprassels ihres Einsturzes, der Trompeten von Jericho, der Schreie der Verletzten, […]